| Startseite Büro Leistungen Referenzen Themen Links Kontakt |
Baugrund
und Bauwerk Baugrundgutachten Baugrundrisiko Bodenvernagelung Erdwärme - Geothermie Grundwasser in Berlin Die Eiszeit |
Dipl.-Ing.
(FH) Danny Behm Beratender Ingenieur Fon 030/ 66668563 Mobil 0163/ 3115147 Fax 030/ 66668564 D.Behm@IngGeo.net |
Büro
Berlin Arkonaplatz 6 10435 Berlin Büro Vorpommern Maxim-Gorki-Str. 10 17321 Löcknitz Impressum |
||
Baugrund und BauwerkDie Geotechnik gliedert sich u.a. in die Spezialgebiete Bodenmechanik, Grund- und Erdbau auf. Als klassische Disziplinen des Bauingenieurwesens finden diese Fachbereiche bei jedem neuem Bauwerk Anwendung. Grundlegend für die Planung eines Bauvorhabens ist im Vorfeld eine Baugrunderkundung und die Erstellung des Geotechnischen Berichtes, des sog. Baugrundgutachtens. Warum ist ein Baugrundgutachten zu erstellen? Wozu dienen bodenmechanische Versuche und erdstatische Berechnungen? Die Antwort sehen Sie beispielsweise in den Bildern rechts – das Versagen einer Uferwand - Dazu sollte es nicht kommen! Durch eine Baugrunduntersuchung und Erstellung eines Bodengutachtens werden folgende Fragen geklärt:
Für jedes Bauvorhaben sind die Boden– und Grundwasserverhältnisse für die weitere Planung und Ausführung von entscheidender Bedeutung. Mitunter wird der Baugrund ungenügend erkundet oder auf das Bodengutachten sogar verzichtet. Hierbei wird allerdings am falschen Ende gespart! ... Warum? Der Baugrund wird vom Bauherrn bereitgestellt. Das so genannte Baugrundrisiko verbleibt beim Bauherrn! Mögliche spätere Problemstellungen, die den Baugrund betreffen, lassen die Kosten eines Bauvorhabens schnell in die Höhe steigen. Dies lässt sich vermeiden, wenn rechtzeitig der Baugrundgutachter im Vorfeld eingeschaltet wird. Ein Bodenaustausch führte schon oftmals zu nicht einkalkulierten Mehrkosten. Die Frage, ob eine Flachgründung des Bauwerks aufgrund gering tragfähiger Baugrundverhältnisse nicht auszuführen ist und die Standsicherheit des Gebäudes nur alternativ mittels teurer Pfahlgründung oder anderer Sondergründungen zu realisieren ist, hätte bereits vor dem Kauf des Grundstücks rechtzeitig durch das Baugrundgutachten geklärt werden können. Auch Verunreinigungen oder Altlasten sind bei aufgefüllten Böden nie ganz auszuschließen. Nicht eingeplante Wasserhaltungen und nachträgliche Bauwerksabdichtungen sind weitere Fallbeispiele diesbezüglich. Die Grundwasserverhältnisse werden ebenfalls im Zuge von Baugrunduntersuchungen festgestellt. Auch wird die Frage nach der Wahl der Bauwerksabdichtung und der Versickerungsfähigkeit des Bodens wird mit Erstellung eines Bodengutachtens bereits beantwortet. Bereits seit Jahrtausenden wurde der Boden durch den Menschen beansprucht (anthropogen). Das Bauen in Wassernähe ist bei gering tragfähigem Baugrund oftmals mit erheblichen Aufwendungen verbunden. Schon die alten Griechen und Römer erkannten diese komplexe Thematik und führten Baugrunderkundungen durch. Sie verbesserten den Baugrund und errichteten Bauwerke auf Gründungskonstruktionen, die teilweise noch heute existieren. Um es an dieser Stelle nicht nur auf den "einen" Punkt zu bringen: Je detaillierter erkundet wird, desto sicherer lassen sich die Baugrundverhältnisse eingrenzen und modellhaft idealisieren. Das Baugrundrisiko wird hierdurch für die Bauherren kalkulierbar. |
|||||